Bieler «Lakelive»: von Lenny Kravitz bis Schwiizergoofe

Das Lakelive-Festival am Bielersee öffnet am Donnerstag für zehn Tage seine Pforten. Der Anlass verbindet Musik, Sport und Kultur. Auf der Bühne stehen werden unter anderem Stars wie Lenny Kravitz, Amy Macdonald, Macklemore und Louane.

Bis zum 8. August verwandelt sich das Gebiet zwischen Biel und Nidau in ein Festivalgelände. Der Anlass will mehr sein als nur ein Musik-Event.
«Wir vereinen Musik, Sport und Kultur an einem Ort – darin unterscheiden wir uns von vielen anderen Festivals in der Schweiz», betonte Lukas Hohl, Mitorganisator der Veranstaltung, am Montag in der Regionalzeitung «Journal du Jura».
Das Lakelive-Festival, das sich auch als familienfreundliche Veranstaltung versteht, geht in diesem Jahr neue Wege mit dem ersten zweisprachigen Kids Open Air der Schweiz.
Auf der «Circus Stage» können die französischsprachigen Kinder gemeinsam mit Henri Dès singen und die deutschsprachigen Kinder mit den Schwiizergoofe.
Wer mag, kann sich auch sportlich betätigen, etwa beim Kanufahren, Bouldern, Salsatanzen oder bei einer Yoga-Einheit. Beim Container des Bieler Kunsthauses geht es darum, eigene kreative Ideen auf Soff oder Papier zu bringen.
Am 1. August steht auf den Festivalgelände auch die Nationalfeier der Stadt Biel auf dem Programm. So werden unter anderem Blechbläser des Sinfonie Orchesters Biel einen bunten Mix aus den Musikepochen präsentieren.
Das Festivalgelände ist in drei Bereiche unterteilt: die «Show Stage» mit den Tribünen für die Konzerte, «Sandy Beach» für Wassersportaktivitäten und der «Meeting Point», das Herzstück des Festivals mit Musik, Sport, Kultur und Imbissständen.
Angesichts der Hitzewelle, die sich zum Festivalauftakt abzeichnet, werden auf dem Gelände zusätzliche Wasserstellen und Erfrischungsstationen eingerichtet.
Die 2018 von Lukas Hohl und Marcel Sallin ins Leben gerufene Veranstaltung soll zur kulturellen Vielfalt und zum sozialen Zusammenhalt in der Region beitragen.
Heute hat sich das «Lakelive» zu einem der wichtigsten kulturellen Ereignisse der Region entwickelt und zieht jedes Jahr zwischen 80'000 und 90'000 Besucherinnen und Besucher an.





