Stadt Bern

Frauen sollen im Kanton Bern Opfer betäubt und ausgeraubt haben

Kantonspolizei Bern
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Bern,

In Bern und Lyss BE sind Ende vergangenen Jahres zwei Personen mit Medikamenten betäubt und ausgeraubt worden. Nun wurden zwei Frauen festgenommen.

Die Polizei rät, Getränke nie unbeaufsichtigt zu lassen oder offene Getränke von unbekannten Personen entgegenzunehmen und zu trinken. (Symbolbild)
Die Polizei rät, Getränke nie unbeaufsichtigt zu lassen oder offene Getränke von unbekannten Personen entgegenzunehmen und zu trinken. (Symbolbild) - KEYSTONE/GEORGIOS KEFALAS

Bei der Kantonspolizei Bern ging am Donnerstag, 6. November 2025, um 16.35 Uhr die Meldung ein, dass ein Mann in Bern betäubt und ausgeraubt worden sei.

Gemäss aktuellen Erkenntnissen lernte er die mutmasslich beschuldigte Frau kurz zuvor auf dem Weg zu einem Café kennen. In der Folge begaben sich die beiden in seine Wohnung. Dort wurde ihm über ein Getränk eine verschreibungspflichtige Substanz verabreicht.

Anschliessend entwendete die Frau verschiedene Wertgegenstände und verliess die Wohnung mit der Beute in unbekannte Richtung. Währenddessen wurde die Frau durch eine weitere Frau massgeblich unterstützt.

Wurdest du schon einmal ausgeraubt?

Zweiter Fall im Seeland

Rund zwei Wochen später, am Dienstag, 18. November 2025, kam es in Lyss zu einem ähnlichen Vorfall. Gegen 9.15 Uhr verschaffte sich eine Frau, die mutmasslich bereits am Vorfall vom 6. November beteiligt gewesen sein soll, unter dem Vorwand einer Notlage Zutritt zu einer Wohnung.

Nach der Betäubung des Opfers mit dem gleichen Modus Operandi entwendete die Täterin Wertgegenstände und flüchtete mit dem Deliktsgut.

Die Frauen sind teilweise geständig

Im Zuge umfangreicher Ermittlungen konnten im Februar 2026 zwei Frauen angehalten werden. Mindestens eine von ihnen soll sowohl am Vorfall in Bern als auch an jenem in Lyss beteiligt gewesen sein.

Zudem ergaben die Ermittlungen, dass die beiden Frauen und mutmasslich weitere Personen aus ihrem Umfeld, zwischen Anfang November 2025 und Anfang Februar 2026, für weitere Vermögensdelikte im Kanton Bern verantwortlich sein dürften.

Die beiden Beschuldigten befinden sich seit dem 19. Februar 2026 in Untersuchungshaft und zeigen sich teilgeständig.

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