Bern: Polizei setzt Reizmittel bei Festnahme in Reitschule ein

Kantonspolizei Bern
Kantonspolizei Bern

Bern,

Am Freitag sind Einsatzkräfte bei Anhaltungen von ausgeschriebenen Personen bei und in der Reitschule in Bern bedrängt worden. Sie setzten Reizstoff ein.

Polizei Reitschule
Polizei bei der Reitschule in Bern. (Symbolbild) - Keystone

Am Freitag, um zirka 19.30 Uhr kontrollierte die Kantonspolizei Bern im Rahmen ihrer Patrouillentätigkeit an der Aarbergergasse in Bern zwei Personen.

Aufgrund fehlenden Ausweisdokumenten sollten die beiden Männer für weitere Abklärungen auf eine Polizeiwache gebracht werden, wobei einer der beiden dabei unvermittelt die Flucht zu Fuss in Richtung Bollwerk ergriff.

Die Verfolgung des Flüchtenden wurde aufgenommen und zur Unterstützung weitere Einsatzkräfte hinzugezogen.

Bei der Reitschule auf Seite Neubrückstrasse konnte der flüchtige Mann unter Gegenwehr zu Boden geführt und arretiert werden. Der angehaltene Mann konnte für weitere Abklärungen auf eine Polizeiwache gebracht werden.

Es kam zur Auseinandersetzung vor der Reitschule

Zwei weitere Personen ergriffen beim Erblicken der Polizisten die Flucht ins Gebäude, weshalb Einsatzkräfte ihnen folgten. Weitere zur Unterstützung aufgebotene Einsatzkräfte hielten sich im Bereich des Eingangs der Reitschule auf.

Dabei kam es zur Auseinandersetzung mit anwesenden Drittpersonen, weshalb kurzzeitig Reizstoff eingesetzt werden musste.

reizstoff
Bei einer Auseinandersetzung mit Drittpersonen setzte die Kantonspolizei Reizstoff ein. - Keystone

Innerhalb des Gebäudes konnte einer der Flüchtigen unter Gegenwehr angehalten und für weitere Abklärungen auf eine Polizeiwache gebracht werden.

Verletzt wurde niemand

Die weiteren Abklärungen ergaben, dass die beiden angehaltenen Männer für mehrere Tage Haft ausgeschrieben waren. Die beiden Männer, die sich zudem illegal in der Schweiz aufhielten, befinden sich in Haft. Weitere Abklärungen sind im Gang.

Während dem Einsatz vor und innerhalb des Gebäudes sind die Einsatzkräfte mehrmals von Drittpersonen bedrängt und teilweise tätlich angegangen worden. Aktuellen Kenntnissen zufolge wurde niemand verletzt.

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