Prix Anderfuhren: Regionaler Kunstpreis zeichnet Talente aus

Vier Kunstschaffende stehen im Finale des Prix Anderfuhren 2026. Am 26. Juni wird der Preis in Biel übergeben, gefolgt von einer zehntägigen Ausstellung.

Wie die Stadt Biel informiert, wurde die Fondation Anderfuhren 1973 nach dem Tod von Ernst «Bubu» Aderfuhren (1920–1972) entsprechend seinen testamentarischen Verfügungen ins Leben gerufen.
Sie hat zur Aufgabe, junge bildende Künstlerinnen und Künstler aus Biel und Umgebung zu unterstützen. Die Stiftung tut dies durch die Vergabe des Prix Anderfuhren. Gemäss Statuten besteht die Jury aus der Kunstkommission der Stadt Biel.
Der Prix Anderfuhren
Der Prix Anderfuhren hat seit 1976 über 90 Kunstschaffende aus der Region Biel ausgezeichnet. Teilnahmeberechtigt sind junge bildende Künstlerinnen und Künstler, die im Berner Jura, der Stadt Biel oder dem Seeland wohnen oder arbeiten.
Seit 2024 wird der Prix Anderfuhren in einem zweistufigen Verfahren vergeben. In der ersten Runde wählt die Jury aus den eingegebenen Dossiers Kunstschaffende aus, die ihre Arbeiten in einer Präsentation in der Alten Krone zeigen.
Auf Basis dieser Präsentation verleiht die Jury den Preis, der aus einem Preisgeld von 15'000 Franken sowie einer kuratierten Ausstellung im nächsten Jahr in der Alten Krone besteht.
Jurierung 2026
Die Jury für den Prix Anderfuhren bestand 2026 aus den folgenden Mitgliedern: Katia Ritz (Jurypräsidentin), Julien Berberat, Paul Bernard, Guadalupe Ruiz, Martin Jakob, Amelie Schüle, Taiyo Onorato und Valentin Grosjean.
Die Jury hat in der ersten Runde aus insgesamt 22 Eingaben vier Kunstschaffende ausgewählt und zu einer Präsentation ihrer Arbeiten in der Alten Krone eingeladen. Ausgestellt werden Werke von Eliot Bessot, Sabine Hess, Oana Popa und Rebecca Solari.
Die Ausstellung ist vom 26. Juni bis 5. Juli 2026 in der Alten Krone an der Obergasse 1 in Biel zu sehen. Die Preisverleihung findet am Freitag, 26. Juni 2026, um 17 Uhr statt.






