Agglo Bern

Trockenheit setzt Bäumen zu: Äste brechen unvermittelt ab

Gemeinde Köniz
Gemeinde Köniz

Köniz,

Die anhaltende Hitze belastet die Bäume in Köniz stark. Die Gemeinde mahnt zur Vorsicht beim Aufenthalt unter altem Baumbestand, im Wald und in den Parks.

Köniz
Schlosshof Köniz mit Schlossscheuer. - Nau.ch / Ueli Hiltpold

Die anhaltende Hitze und Trockenheit der letzten Wochen hat auch den Bäumen in Köniz stark zugesetzt. Wie die Gemeinde Köniz berichtet, besteht vor allem bei älteren, grossen Bäumen besteht derzeit ein erhöhtes Risiko von Astabbrüchen.

Die langanhaltende Trockenheit und die hohen Temperaturen belasten den Baumbestand. Hitze- und Trockenstress können dazu führen, dass sich die Spannungsverhältnisse im Holz verändern und vorhandene Schäden im Innern grösser werden. Dadurch steigt das Risiko, dass Äste unvermittelt abbrechen.

Besonders tückisch ist, dass betroffene Äste häufig keine äusserlich sichtbaren Warnzeichen aufweisen. Auch wenn die Bäume regelmässig kontrolliert werden, sind Astabbrüche deshalb kaum vorhersehbar und können auch nicht verhindert werden.

Vorsicht an Orten mit altem Baumbestand

Die Gemeinde empfiehlt, sich beim Aufenthalt unter älteren, grossen Bäumen vorsichtig zu verhalten. Vor allem bei diesen Bäumen besteht Gefahr durch abfallende Äste.

Wertvollen alten Baumbestand hat es unter anderem beim Schwimmbad Weiermatt, im Schlosspark, auf den Friedhöfen und im Park Wabern Dorf.

Auch auf Wanderwegen und an Waldrändern ist derzeit Vorsicht geboten. Das Risiko von Astabbrüchen steigt bei Wind und Gewittern. In solchen Situationen sollte der Aufenthalt unter grossen Bäumen nach Möglichkeit vermieden werden.

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