Agglo Bern

Wanderweg durch den «Ranke-Wald» für Forstarbeiten gesperrt

Nau.ch Lokal
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Gantrisch und Gürbetal,

Ab dem 22. Juni wird im «Ranke-Wald» in Kehrsatz gearbeitet. Um die Schutzfunktion langfristig zu sichern, werden alte und instabile Bäume entfernt.

Kehrsatz
Blick auf Kehrsatz vom Köniztal aus. - Nau.ch / Ueli Hiltpold

Schutzwälder schützen Menschen sowie Infrastrukturen direkt vor verschiedenen Naturgefahren. Wie die Gemeinde Kehrsatz berichtet, sind regelmässige waldbauliche Pflegemassnahmen erforderlich, damit ein Wald seine Schutzfunktion langfristig und dauerhaft erfüllen kann.

Die Gemeinde Kehrsatz hat gemeinsam mit dem Forstbetrieb der Burgergemeinde Belp und Unterstützung des Amts für Wald und Naturgefahren, vertreten durch die Waldabteilung Voralpen in Münsingen, eine waldbauliche Mehrjahresplanung für die Schutzwälder auf Gemeindegebiet erarbeitet. Die geplante Schutzwaldholzerei im «Ranke-Wald» stellt die erste Massnahme dar, die im Rahmen dieser Mehrjahresplanung umgesetzt wird.

Schutzwald wird verjüngt

Der untere Bereich des «Ranke-Waldes» ist stark überaltert. Einzelne Bäume sind bereits in das angrenzende Kulturland gestürzt. Im Zuge der geplanten Holzereiarbeiten werden alte und instabile Bäume zugunsten von Jungbäumen entfernt. Der dahinterliegende Jungbestand wird zudem durchforstet und gepflegt.

Falls erforderlich, ist im Herbst zusätzlich eine Ergänzungspflanzung vorgesehen. Mit diesen Massnahmen soll sichergestellt werden, dass der «Ranke-Wald» seine Schutzfunktion auch künftig erfüllen kann.

Arbeiten nur bei trockenen Böden möglich

Im «Ranke-Wald» stehen kaum forstlich nutzbare Strassen oder Wege zur Verfügung. Deshalb müssen die Forstmaschinen über das darunterliegende Kulturland in den Wald gelangen. Auch das geschlagene Holz wird über das Kulturland gerückt und dort für den Abtransport zwischengelagert.

Da es in dieser Höhenlage im Winter kaum noch länger andauernden Bodenfrost gibt, müssen die Holzereiarbeiten im Sommer durchgeführt werden, wenn die Böden trocken und ausreichend tragfähig sind.

Die Arbeiten beginnen am 22. Juni 2026 und dauern anschliessend rund zwei Wochen. Während der Arbeiten bleibt der Wanderweg durch den «Ranke-Wald» zum BLS-Bahnhof «Kehrsatz-Nord» vollständig gesperrt. Aufgrund der heissen Temperaturen passen die Forstarbeitenden ihre Mittagsruhe etwas an und nehmen die Arbeit früher wieder auf.

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