Bern will Information über Kehrichtabfuhr am 1. Mai verbessern

Keystone-SDA Regional
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Bern,

Nicht allen Einwohnerinnen und Einwohnern der Stadt Bern ist klar, dass am 1. Mai keine Kehrichtabfuhr erfolgt. Nun will die Stadt besser informieren.

Am 1. Mai gehören in der Stadt Bern keine Kehrichtsäcke aufs Trottoir. Die städtischen Angestellten - und mit ihnen die Kehrichtabfuhr - haben dann frei. (Archivbild)
Am 1. Mai gehören in der Stadt Bern keine Kehrichtsäcke aufs Trottoir. Die städtischen Angestellten - und mit ihnen die Kehrichtabfuhr - haben dann frei. (Archivbild) - KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

In der Vergangenheit kam es immer wieder vor, dass Bürgerinnen und Bürger am 1. Mai ihre Kehrichtsäcke auf die Strasse stellten, diese dann aber nicht abgeholt wurden.

Insbesondere, wenn der 1. Mai auf einen Freitag fällt und die Kehrichtsäcke über das Wochenende stehen bleiben, kann dies unangenehme Folgen haben. Tiere können die Säcke aufreissen und den Inhalt verzetteln. Bei hohen Temperaturen beginnt der Kehricht auch übel zu riechen.

Grund genug für zwei Stadträtinnen der Mitte, beim Gemeinderat nachzufragen, wie dieses Malaise behoben werden könnte. Die Stadtregierung betonte in ihrer am Donnerstag veröffentlichten Antwort, dass die Bevölkerung über die bestehenden Informationskanäle wie Entsorgungskalender, Webseite, Instagram oder Entsorgungs-App informiert wurde.

«Da dies offenbar nicht ausgereicht hat, wird Entsorgung und Recycling Stadt Bern künftig weitere Kommunikationsmassnahmen umsetzen», schreibt der Gemeinderat. Er nennt als Beispiel etwa die direkte Information über Liegenschaftsverwaltungen. Die geplante Einführung einer Containerpflicht für Hauskehricht und Papier sowie Karton werde die Situation dereinst entschärfen.

Am arbeitsfreien Tag am 1. Mai will die Stadt Bern festhalten, wie der Gemeinderat klar machte. Der 1. Mai ist im Kanton Bern kein gesetzlicher Feiertag. In der Stadt Bern gilt die Regelung, dass die städtischen Angestellten frei haben. Die Geschäfte sind hingegen geöffnet.

Diese Diskrepanz führt laut den beiden Stadtratsmitgliedern, die hinter der Anfrage stehen, in der Bevölkerung regelmässig zu Verwirrung.

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