Kanton Bern spricht 200'000 Franken für Ebola-Hilfe

Bern,
Der Berner Regierungsrat hat 200'000 Franken für die Bekämpfung des Ebola-Virus in der Demokratischen Republik Kongo bewilligt. Das Geld aus dem Lotteriefonds geht an die Organisation Ärzte ohne Grenzen.

Die Ärzte ohne Grenzen (Médecins sans Frontières) setzen seit Mai verschiedene Massnahmen um, wie der Regierungsrat am Donnerstag mitteilte. Dazu zählten etwa die Versorgung und Isolierung von Erkrankten, die Sensibilisierung der Bevölkerung und sichere Bestattungen. Zudem hat die Organisation ein Ebola-Behandlungszentrum eingerichtet.
In der Demokratischen Republik Kongo sind laut dem Kanton Bern bereits über 600 Ebola-Fälle bestätigt worden und mehr als 100 Menschen gestorben. Für diese seltene Variante des Virus gibt es weder zugelassene Medikamente noch Impfstoffe.




