Staudenmann nach Sieg am Berner Kantonalen: «Unbeschreiblich cool»

Bern,
Am Sonntag holt sich YB-Fan Fabian Staudenmann im Berner Wankdorfstadion den Sie im Berner Kantonalen. «Ein toller Tag, den ich nie vergessen werde» sagt er.
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Das Wichtigste in Kürze
- Das Bernisch Kantonale Schwingfest findet 2026 im Berner Wankdorfstadion statt.
- Im Schlussgang treffen Fabian Staudenmann und Werner Schlegel aufeinander.
- In zwölf Minuten im Schlussgang geht niemand zu Boden: Der Gestellte reicht Staudenmann.
Am Ende jubelt Fabian Staudenmann beim Bernisch Kantonalen Schwingfest 2026 im Stadion Wankdorf. Vor über 27’000 Fans setzt sich Staudenmann im Schlussgang gegen Werner Schlegel durch und trotzt damit den heissen Temperaturen.
So gewinnt der 26-Jährige vom Schwingclub Schwarzenburg das Bernisch Kantonale. Gegenüber Nau.ch sagt er im Nachgang: «Unbeschreiblich cool. Ein toller Tag, den ich nie vergessen werde.»

Der YB-Fan gewinnt im Wankdorfstadion – etwas ganz besonderes. «In 40 Jahren sitze ich hier auf der Tribüne und sage: Giele, hier habe ich auch schon gewonnen.»
Mit Fabian Staudenmann und Werner Schlegel treffen die beiden besten Schwinger des Tages im Schlussgang in der Mitte des Wankdorfstadions aufeinander.
Beide beginnen bereits offensiv. Mehrfach gerät einer der beiden in die Bredouille, kann sich aber noch retten. Staudenmann bleibt dabei eher defensiver. Schlegel risikiert, kann gegen die Standhaftigkeit von Staudenmann aber nichts ausrichten. Mit einem Gestellten wird dieser zum Festsieger!

Es ist der dritte Triumph am Bernisch Kantonalen für Fabian Staudenmann. Werner Schlegel muss sich mit dem zweiten Platz zufriedengeben.
Bei einer kurzen Umfrage von Nau.ch wird klar: Viele Schwingfans im Wankdorf drücken im Schlussgang Fabian Staudenmann die Daumen. Einige von ihnen rechnen aber trotzdem mit einem Sieg für den starken Werner Schlegel. «Es sieht sehr souverän aus», sagt ein Fan über Schlegel.
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Werner Schlegel holt den fünften Sieg im fünften Gang. Der Gast aus dem Toggenburg legt Matthias Aeschbacher auf den Rücken und sichert sich die Schlussgang-Teilnahme.
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Dort trifft Schlegel auf Fabian Staudenmann. Auch der Berner Mittelländer hat fünf Siege auf dem Konto und liegt in Führung. Nun kommt es zum Kracher-Duell.
Sensationsmann David Lüthi wird im fünften Gang etwas zurückgebunden. Er unterliegt Michael Moser. Allerdings darf er sich dennoch über einen Kranz und ein tolles Fest freuen.
Ein Schwingfest in einem Fussball-Stadion? Das sorgte im Vorfeld bei einigen Schwing-Fans für Skepsis. Insbesondere die Entfernung von der Tribüne zu den Plätzen war ein Thema.
Vor Ort zeigt sich: Die Fans ziehen ein sehr positives Fazit.
«Ich wurde überrascht. Ich dachte zunächst, es wird hier viel schlechter. Aber ich sehe die Plätze auch ohne Feldstecher super, es ist perfekt», schwärmt ein Zuschauer.
Ein anderer meint: «Bei so heissen Temperaturen hast du hier viel Schatten. Ich finde es mega cool, wie sie es hier machen.»
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Werner Schlegel zeigt sich als Gast beim Bernisch-Kantonalen in einer bestechenden Form. Der Schwinger aus dem Toggenburg bodigt Mitfavorit Michael Moser im vierten Gang. Schlegel ist im Zwischenklassement damit Vierter.
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Ganz vorne liegt der Sensationsmann schlechthin. David Lüthi, der im dritten Gang Armon Orlik bodigte, gewinnt auch sein viertes Duell. Er holt gegen Christian Gerber die Maximalnote und bleibt an der Spitze.
Gut in Form zeigt sich auch Fabian Staudenmann, der Gang vier gegen Bernhard Kämpf für sich entscheidet. Er liegt auf Zwischenrang drei.
Auch Matthias Aeschbacher (gegen Romain Collaud) holt seinen vierten Sieg. Er ist Zweiter.
Im 3. Gang kommt es im Wankdorf zur Sensation. David Lüthi legt Armon Orlik auf den Rücken und holt eine glatte 10. Der Schwingerkönig ist damit nach seiner zweiten Niederlage arg zurückgebunden.
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Die anderen Favoriten gestalten ihre dritten Gänge allesamt siegreich. Michael Moser, Fabian Staudenmann, Adrian Walther und Matthias Aeschbacher holen die Maximalnote.
Auch Gast Werner Schlegel gewinnt seinen dritten Gang und bleibt damit ganz vorne dabei. Er kriegt gegen Fabian Aebersold 9,75 Punkte.
Michael Moser steht nach zwei Gängen mit zwei Siegen da. Der Berner Mitfavorit freut sich über seinen Start.
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Im Nau.ch-Interview sagt er: «Ich bin sehr froh, hat es so geklappt hat und ich das umsetzen konnte, was ich mir vorgenommen hatte.»
Die Stimmung im Fussballstadion sei «geil», so Moser. «Jetzt ist es dann bald voll, es herrscht eine super Stimmung.»
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Schwingerkönig Armon Orlik meldet sich nach der Auftaktniederlage zurück. Er sichert sich gegen Daniel Tschumi die Maximalnote.
Genauso wie Orlik feiert auch Adrian Walther den ersten Sieg. Er bodigt Alexander Knutti.
Michael Moser gewinnt auch sein zweites Duell, er holt gegen Lorenz Berger 9,75 Punkte. Selbiges macht Fabian Staudenmann gegen Leandro Nägeli.
Weiterhin von einer starken Seite zeigt sich Gast Werner Schlegel. Er legt Matthieu Burger auf den Rücken und holt den zweiten Sieg.
Die Stimmung im Stadion Wankdorf ist gut. Ein Schwingfest in einem Fussballstadion ist nicht alltäglich.
«Man nutzt das Ambiente und die Tribüne, aber man ist halt schon ein bisschen weit weg von den Plätzen», sagt eine Zuschauerin im Interview.
Trotzdem ist das Feedback vor Ort überwiegend positiv. Und natürlich hoffen die Fans im Wankdorf auf einen einheimischen Sieger.
Auf die Frage, wer denn gewinnen soll, lautet das Echo: «Hauptsache ein Berner!»
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Mit Benedikt Roos ist auch der Chef der Armee im Wankdorf vor Ort. «Für mich als Berner geht mir das Herz auf», sagt er im exklusiven Nau.ch-Interview.
Er sei zwar ein wenig skeptisch gewesen, ob Schwingen zu einem Fussballstadion passen würde. «Aber wenn ich die Stimmung und die Athleten sehe, dann ist das eine super Sache.»
Als Chef der Armee helfe er natürlich allen Athleten. Dennoch verrät Roos, dass er einen Geheimfavoriten habe.
Und wer ist das? Staudenmann oder Moser? «Moser Michu», stellt Roos klar.
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Berner Jubel im Wankdorf! Michael Moser legt Gast und Schwingerkönig Armon Orlik im ersten Gang auf den Rücken (Video unten). Der Youngster holt die Maximalnote.
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Auch Fabian Staudenmann kann seinen ersten Gang gegen Sinisha Lüscher gewinnen. Er holt eine 9,75.
Dafür setzt es für Mitfavorit Adrian Walther einen Dämpfer ab. Er muss sich Werner Schlegel aus der Ostschweiz zum Auftakt geschlagen geben.
























