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Nachhaltiges Bauen soll zur Selbstverständlichkeit werden

Die Berner Fachhochschule (BFH) will erreichen, dass nachhaltiges Bauen zur Selbstverständlichkeit wird. Zu diesem Zweck gibt sie ihrem Departement Architektur, Holz und Bau eine andere Struktur. Fünf neue Institute fokussieren sich auf eine ganzheitliche Betrachtung der Planungs- und Bauwirtschaft.

Auf Stufe der Region wird das Institut für Infrastruktur und Umwelt agieren. Das Institut für Siedlung, Architektur und Konstruktion und das Institut für Holzbau werden sich um Quartiere und Bauten kümmern. Und schliesslich wird ein Institut für Baustoffe und biobasierte Materialien ebenso eingerichtet wie das Institut für digitale Bau- und Holzwirtschaft.

Diese neu gegründeten Institute werden in Bildung, Weiterbildung und angewandter Forschung tätig sein. «Der Bildungs- und Forschungslandschaft wird für die Erreichung der globalen Nachhaltigkeitsziele eine zentrale Rolle zuteil», sagt Professor Peter Staub, Direktor des Departements Architektur, Holz und Bau der BFH. «Wir übernehmen Verantwortung und richten uns mit Blick auf künftige Generationen konsequent darauf aus.»

Derzeit forscht die BFH unter anderem an Holzwerkstoffen mit mineralischen Bindemitteln, die wiederverwendet werden können und einem umweltfreundlicheren Beton für geotechnische Anwendungen im Untergrund. Ausserdem widmet sich ein Team derzeit der Frage, wie Industriebrachen kreislauffähig so genutzt werden können, dass diese Nutzung Leben in die leerstehenden Räume bringt. Foto: bfh.ch

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