Bern: Mann (†61) nach Badeunfall in Aare verstorben

Bern,
Am Sonntagnachmittag ist ein Mann in der Aare in Not geraten. Drittpersonen konnten den leblosen Mann an Land bringen.

Das Wichtigste in Kürze
- Zwei SUP-Fahrer gerieten in der Aare in Not – einer schaffte es ans Ufer.
- Passanten zogen den zweiten Mann beim Felsenauviadukt aus dem Wasser.
- Trotz Reanimation starb der 61-jährige Japaner noch am Unfallort.
Am Sonntag, 19. Juli 2026, kurz nach 13.25 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Bern die Meldung ein, wonach zwei Personen in der Aare in Not seien.
Gemäss aktuellen Erkenntnissen befanden sich zwei Männer auf Höhe des Engehalde Stauwehrstegs mit Stand Up Paddles (SUP) auf der Aare.
Einer der Männer geriet wenig später in Schwierigkeiten. Als der zweite Mann seinem Kollegen helfen wollte, geriet auch dieser in Schwierigkeiten. Beide wurden in der Folge von der Strömung unter Wasser gezogen.

Während sich der eine selbstständig aus dem Wasser retten konnte, wurde der zweite Mann von Passanten auf Höhe des Felsenauviadukts aus dem Wasser gezogen. Drittpersonen leisteten bis zum Eintreffen des Ambulanzteams Erste Hilfe.
Trotz Reanimationsmassnahmen verstarb die Person noch vor Ort.
61-jähriger Mann
Beim Verstorbenen handelt es sich um einen 61-jährigen japanischen Staatsangehörigen aus dem Kanton Bern.
Nebst den Einsatzkräften und Spezialdiensten der Kantonspolizei Bern stand die Berufsfeuerwehr Schutz und Rettung Bern, ein Ambulanzteam sowie das Institut für Rechtsmedizin der Universität Bern im Einsatz.
Der betroffene Uferweg wurde während der Arbeiten für mehrere Stunden komplett gesperrt. Unter der Leitung der regionalen Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland wurden Ermittlungen zum Unfall aufgenommen.






