Muss weg! Wirbel um Schilfdach von Bar an Bärner Stadtfescht

Bern,
Bern wird am Wochenende zur Festmeile – das Bärner Stadtfescht bringt Musik, Kultur und Begegnung in die Stadt. Der BärnerBär liefert die ersten Bilder.

Ab heute und bis und mit Sonntag verwandelt sich die Stadt Bern in eine grosse Festmeile: Das Bärner Stadtfescht kehrt erstmals nach 2022 zurück und lädt Bevölkerung wie Gäste aus der ganzen Region zu drei Tagen voller Musik, Kultur, Kulinarik und Begegnung ein.
Schon seit dem Morgen herrscht in der Stadt Bern Aufbruchstimmung. Überall laufen die letzten Aufbauarbeiten, wie BärnerBär-Bilder von kurz nach dem Mittag zeigen.
Dabei kommt es rund um eine in der Zeughausgasse für das Stadtfescht aufgestellte Bar zu einem Aufreger. Plötzlich taucht da die Feuerpolizei auf. Grund: das Schilfdach des Standes. Dieses müsse runter – Brandgefahr.
«Schade für den ganzen Aufwand», lässt der Standbetreiber verlauten. «Aber nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana ist das natürlich absolut nachvollziehbar.»

Nach dem grossen Erfolg der letzten Austragung mit über 200'000 Besucherinnen und Besuchern setzen die Organisatoren auch 2026 auf ein breit getragenes, partizipatives Festformat.
Unter dem Motto «Üsi Stadt. Üses Fescht.» steht das Stadtfest ganz im Zeichen von Gemeinschaft, Offenheit und lokaler Vielfalt.

Neu: Für die aktuelle Ausgabe wurde innerhalb des OK eine eigene Zuständigkeit für Awareness geschaffen.
«Uns ist wichtig, dass sich alle Besuchenden willkommen und sicher fühlen», erklärte OK-Präsident Yves Schott kürzlich im BärnerBär-Interview. «Das Awareness-Konzept beinhaltet Prävention, Sensibilisierung, klare Abläufe im Ereignisfall sowie die Zusammenarbeit mit Sicherheitsdiensten, Sanität, Behörden und weiteren Partnerorganisationen.»
Ziel sei ein professioneller Umgang mit Situationen, in denen sich Menschen unwohl, bedrängt oder diskriminiert fühlen.

«Awareness-Arbeit besteht aus mehreren Elementen. Geplant sind unter anderem sichtbare Informationsmassnahmen, klar definierte Anlaufstellen sowie mobile Awareness-Teams auf dem Festgelände», führte Schott weiter aus. «Besuchende sollen einfach und unkompliziert Unterstützung erhalten können.»
Musikalische Vielfalt
Am Bärner Stadtfescht steht natürlich auch die Musik im Zentrum. Auf mehreren Bühnen zwischen Bundesplatz, Münsterplattform und Waisenhausplatz treten nationale Grössen, Berner Kultbands und spannende Newcomer auf.
Darunter: Traktorkestar feat. Stephan Eicher (Bundesplatz / Freitag, 18 Uhr), Troubas Kater (Bundesplatz / Freitag, 20.15 Uhr), Nickless (Bundesplatz / Samstag, 21 Uhr) oder Veronica Fusaro (Bundesplatz / Sonntag, 16.30 Uhr).
Neben diesen Highlights bietet das Bärner Stadtfescht über 50 Live-Acts auf mehreren Bühnen – von Hip-Hop über Brass und Indie bis Folk, Soul und Mundartrock.
Am Freitag- und Samstagabend finden zudem Drohnenshows statt.

Die Teilnahme an der grössten Sommerparty ist für alle Besucherinnen und Besucher kostenlos. Es besteht die Möglichkeit, durch den Kauf eines BÄRNfän-Festbändels seine Solidarität mit dem Stadtfest zu signalisieren.
Der Bändel ist an ausgewählten Vorverkaufsstellen sowie am Festwochenende für 15 Franken erhältlich.














