Aktienkapitalerhöhung soll Betrieb von Hotel Fafleralp sichern

Mit einer Aktienkapitalerhöhung und neuen Aktionären will das Hotel Fafleralp die nötigen Mittel zur Bewältigung der Folgen des Bergsturzes von 2025 zusammenbringen. Bereits als weitere Aktionärin steht die Kuoni und Hugentobler Stiftung fest.

«Die Kapitalerhöhung ist unsere einzige Chance auf eine erfolgreiche Zukunft», liess sich der Verwaltungsratspräsident der Hotel Fafleralp AG, Pascal Indermitte, in einem mit der Stiftung gemeinsam veröffentlichten Communiqué zitieren. Anlässlich der Generalversammlung vom 24. Juli auf der Fafleralp hat der Verwaltungsrat eine Kapitalerhöhung in Form eines Kapitalbandes in Höhe von über 1,9 Millionen Franken beantragt. Die Stiftung will den grössten Teil davon übernehmen und sich mit 1,5 Millionen Franken beteiligen.
Das Gebäude des Hotels Fafleralp steht seit mehr als einem Jahrhundert oberhalb von Blatten im Wallis am Ende des Lötschentals. Es blieb vom Bergsturz im Mai 2025 verschont. Die 16-monatige Betriebsschliessung als Folge des Bergsturzes sowie die bis 2029 eingeschränkten Betriebsmöglichkeiten brachten das Hotel in eine wirtschaftlich sehr herausfordernde Situation. Die verkürzte Saison 2026 dauert noch bis Ende Oktober.






