Neuer «Bielometer» macht Hitzebelastung sichtbar

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Die Applikation «Bielometer» zeigt Temperaturen für verschiedene Zonen auf dem Stadtgebiet in Echtzeit an. Ein praktisches Werkzeug speziell an Hitzetagen.

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Die Stadt Biel. - Keystone

Wie die Stadt Biel informiert, lanciert sie gemeinsam mit der Universität Bern den «Bielometer». Die Applikation zeigt aktuelle Temperaturen sowie Prognosen für verschiedene Zonen auf dem Stadtgebiet in Echtzeit an.

So unterstützt die Stadt die Bevölkerung dabei, mit den zunehmenden Hitzewellen umzugehen und ihre Gesundheit zu schützen.

Standortgenaue Informationen auf interaktiver Karte

Mit dem «Bielometer» erhält die Bevölkerung Biels erstmals standortgenaue Informationen zur Temperaturentwicklung auf dem Stadtgebiet in Echtzeit.

Die interaktive Karte visualisiert Unterschiede zwischen den Quartieren und macht Hitzeinseln sichtbar, das heisst Gebiete, die sich besonders stark aufheizen.

Grundlage dafür bildet ein Messnetz von sechs über die Stadt verteilte Messstationen.

Auch Vorhersagen im Angebot

Die Applikation basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen aus dem Forschungsbereich Stadtklima der Universität Bern.

Neben aktuellen Temperaturdaten bietet die Plattform auch Informationen zur Temperaturentwicklung über bevorstehende und zurückliegende Tage.

Die Stadt Biel sieht im «Bielometer» ein wichtiges Sensibilisierungs- und Informationsinstrument für die Bevölkerung, insbesondere während Hitzewellen. Auch Unternehmen und Institutionen können die Daten nutzen.

Den entsprechenden Direktionen der Stadt kann die Applikation Daten liefern für zukünftige Massnahmen zur Hitzeminderung im urbanen Raum.

Mit «Bielometer» besser für sich und andere sorgen

Diesen Sommer, wie bereits in den vergangenen Jahren, erlebt die Stadt Biel diverse Hitzewellen. Die gesundheitlichen Risiken für die Bevölkerung sind erheblich, insbesondere für Kleinkinder und ältere Menschen, aber auch für Personen, die draussen arbeiten oder obdachlos sind.

Vergangene Hitzewellen, etwa der Hitzesommer 2003, führten zu zahlreichen hitzebedingten Todesfällen. Mit Hilfe der Temperaturdaten im «Bielometer» können verletzliche Personen an Hitzetagen vorsorgen und nach Möglichkeit zu Hause bleiben oder in kühlere Zonen ausweichen.

Neben dem «Bielometer» veröffentlicht die Stadt Biel zudem neu jährlich einen Bericht der Universität Bern zum Stadtklima des vergangenen Jahres; dieser kann über einen Link auf der Webseite der Stadt eingesehen werden.

Der «Bielometer» ist ab sofort online verfügbar. Ein Link zur Applikation ist auf der Webseite der Stadt Biel hinterlegt.

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