Knappe Trinkwasserreserven sorgen für Bewässerungsverbot

Wegen anhaltender Trockenheit ruft die Gemeinde Tafers zum Wassersparen auf. Das Bewässern mit Trinkwasser aus dem öffentlichen Netz ist ab sofort untersagt.

Wie die Gemeinde Tafers berichtet, ruft sie aufgrund der anhaltenden Trockenheit und der derzeit angespannten Versorgungssituation zu einem verantwortungsvollen und sparsamen Umgang mit Trinkwasser auf.
Im Rahmen dieses Wassersparaufrufs werden insbesondere Grosswasserbezüger gebeten, den Trinkwasserverbrauch aus dem öffentlichen Leitungsnetz auf das absolut notwendige Minimum zu beschränken. Dies betrifft auch die Bewässerung von Fussballplätzen.
Die Bewässerung mit Trinkwasser aus dem öffentlichen Versorgungsnetz ist deshalb bis auf Widerruf untersagt. Die Bewässerung mit Wasser aus eigenen Quellen oder anderen, vom kommunalen Trinkwassernetz unabhängigen Wasservorkommen bleibt weiterhin zulässig.
Trinkwasserreserven schonen
Der Verzicht gilt nicht nur für Fussballvereine. Auch Landwirtschaftsbetriebe, Gartenbau- und Dienstleistungsunternehmen sowie weitere Grosswasserbezüger sind aufgerufen, ihren Trinkwasserverbrauch auf das notwendige Minimum zu reduzieren.
Dabei ist zu berücksichtigen, dass die vorhandenen Trinkwasserreserven in erster Linie der Versorgung der Bevölkerung sowie der Sicherstellung der Nahrungsmittelproduktion dienen. Während der Dauer des Wassersparaufrufs werden grössere Trinkwasserbezüge aus dem öffentlichen Trinkwassernetz grundsätzlich nicht bewilligt.
Ausnahmen können ausschliesslich in ausserordentlichen und begründeten Fällen gewährt werden, sofern ein dringender Bedarf nachgewiesen werden kann. Mit diesen Massnahmen sollen die verfügbaren Trinkwasserreserven geschont und die Versorgung der Bevölkerung auch bei anhaltender Trockenheit sichergestellt werden.






