Biel

Das Spitalzentrum Biel will 2032 nach Brügg umziehen

Keystone-SDA Regional
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Biel/Bienne,

Der Umzug des Spitalzentrums Biel vom Standort Beaumont nach Brügg ist für das Jahr 2032 geplant. Mit Blick auf den Verkauf des Beaumont-Areals wünscht sich der Direktor eine «ausgewogene Lösung» angesichts der Forderungen nach gemeinnützigem Wohnungsbau.

2032 möchte das Spitalzentrum Biel nach Brügg umziehen. (Archivbild)
2032 möchte das Spitalzentrum Biel nach Brügg umziehen. (Archivbild) - KEYSTONE/ANTHONY ANEX

«Die Vorprojektphase des Umzugs ist praktisch abgeschlossen. Wir wissen, was wir bauen wollen, und verfügen über eine aktualisierte Kostenschätzung. Ausschreibungen und Bewilligungen werden noch Zeit in Anspruch nehmen», sagte Philippe Plodeck, der neue Direktor des Spitalzentrums Biel, in einem Interview mit dem Bieler Tagblatt.

Der Neubau soll rund 230 Betten zählen, was dem heutigen Stand entspricht. Dennoch rechnet das Spital gemäss Plodeck bis 2040 mit einem Anstieg der Patientenzahlen um rund 30 Prozent, bedingt durch die Zunahme älterer Patienten.

Auf eine mögliche Erhöhung der Bettenzahl angesprochen, sagte Plodeck: «Der medizinische Fortschritt verkürzt die Aufenthaltsdauer und die ambulante Versorgung wird sich weiter entwickeln. Wir gehen davon aus, dass sich diese Entwicklungen ausgleichen werden.»

Der entscheidende Faktor werde vor allem das verfügbare Personal sein. Die Frage sei nicht, wie viele Betten das Spital haben könne, sondern wie viele es tatsächlich werde betreiben können.

Bezüglich des Verkaufs des Beaumont-Areals, der 55 Millionen Franken einbringen soll, betonte Plodeck, dass eine ausgewogene Lösung gefunden werden müsse. Das Spitalzentrum Biel könne keine Auflagen akzeptieren, die den Wert des Grundstücks zunichtemachen würden.

«Als öffentliches Zentrumsspital müssen wir die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung nachhaltig sichern. Wir können keine Geschenke machen.»

Das schlimmste Szenario wäre laut Plodeck, wenn das Spital nicht umziehen könnte und noch mehrere Jahre länger in Beaumont bleiben müsste. «Wenn übertriebene Forderungen das Grundstück unverkäuflich machen würden, stünden wir vor einer Sackgasse.»

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