Polizei und Armee trainieren Schutz kritischer Infrastruktur

Keystone-SDA Regional
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Bern,

Im September 2026 führen die Kantonspolizei Bern und die Territorialdivision 1 der Armee die Verbundsübung «Fides» durch. Trainiert wird unter anderem die Sicherung der Strom- und Telekommunikationsversorgung bei langanhaltender Terrorbedrohung oder Kriegsgefahr.

Der Schutz der Energieversorgung ist Bestandteil der «Fides»-Übung. (Symbolbild)
Der Schutz der Energieversorgung ist Bestandteil der «Fides»-Übung. (Symbolbild) - KEYSTONE/GAETAN BALLY

Das teilte die bernische Sicherheitsdirektion am Donnerstag mit. 2019 hatte eine Sicherheitsverbundsübung gezeigt, dass Polizeikräfte bei einer länger dauernden Terrorlage stark belastet werden können. Die Armee könne hier durch den Schutz kritischer Infrastruktur eine wichtige Entlastung leisten.

Die Polizei- und Militärübung «Fides 22» bestätigte laut den Behörden, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen militärischen und zivilen Kräften in Krisenzeiten ist. Gleichzeitig zeigte sich Verbesserungspotenzial bei der Kommunikation zwischen Polizei und Armee.

Im September 2026 wird der Fokus auf dem Schutz von wichtiger Infrastruktur und sensiblen Transporten liegen. Es soll zu einem Einsatz von Drohnen und der Drohnenabwehr kommen. Die Manöver finden im Raum Bern sowie im Berner Oberland statt.

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