Provisorium für Berner Steigerhubel-Schule kann gebaut werden

Bern,
Die Stadt Bern kann auf dem Areal der Volksschule Steigerhubel ein Provisorium erstellen, um den steigenden Schulraumbedarf decken zu können. Das Volk hat den Baukredit von 8,3 Millionen Franken wuchtig genehmigt.

Die Vorlage wurde mit 48'706 Ja- gegen 5784 Nein-Stimmen gutgeheissen, wie die Stadt am Sonntag mitteilte. Die Stimmbeteiligung belief sich auf 68,6 Prozent.
Vorgesehen ist ein dreigeschossiger Modulbau aus Holzelementen mit Platz für fünf Schulklassen. Das Provisorium soll im Sommer 2027 in Betrieb genommen werden.
Bereits 2024 hat die Stadt das ehemalige Kirchgemeindehaus auf dem Schulareal gekauft und zu Schulraum umfunktioniert. Mittelfristig strebt sie die Übernahme der Liegenschaft an der Steigerhubelstrasse 49 an, die dem Kanton gehört und derzeit von der Berufsfachschule Bern (Gibb) genutzt wird.
Sämtliche Liegenschaften der Schule sollen etappenweise erneuert werden. Bis zum Abschluss der Gesamtsanierung braucht es das Provisorium. Der Holzbau kann danach wieder abgebaut und anderswo weiterverwendet werden.





