Stadt Bern wächst trotz tiefster Geburtenzahl seit 2006

Bern,
Die Bevölkerung der Stadt Bern ist im ersten Halbjahr von 2026 um 257 Personen auf 147'124 angewachsen. Grund dafür sind ein positiver Wanderungssaldo und ein Geburtenüberschuss, obwohl die Geburtenzahl ein langjähriges Tief erreichte.

Die Zahl der Geburten erreichte mit 649 den tiefsten Stand in einem ersten Halbjahr seit 2006, wie Statistik Stadt Bern am Dienstag mitteilte. Demgegenüber stand mit 571 Todesfällen der dritttiefste Wert im gleichen Zeitraum, was einen Geburtenüberschuss von 78 Personen ergab.
Der sogenannte Wanderungssaldo von 179 Personen war laut der Mitteilung rund dreimal höher als im Durchschnitt der letzten fünf Jahre. Während bei den Schweizerinnen und Schweizern eine Nettoabwanderung von 203 Personen resultierte, zogen netto 382 Personen aus dem Ausland zu. Der Ausländerinnen- und Ausländeranteil stieg somit leicht auf 25,3 Prozent.
Der grösste Zuwanderungsgewinn geht auf Personen aus der Ukraine (+107) zurück, gefolgt von deutschen (+93) und afghanischen Staatsangehörigen (+64). Betrachtet nach Alter wies einzig die Gruppe der 20- bis 39-Jährigen mit 365 Personen einen positiven Wanderungssaldo auf.





