Audrey Werro: «Am Ende des Rennens war ich einsam»

Nicola Wittwer
Nicola Wittwer, Christoph Böhlen

Fribourg,

Beim Paris-Meeting der Diamond League brillieren zwei Schweizerinnen. Audrey Werro nähert sich einem Weltrekord an, Angelica Moser triumphiert.

Diamond League
Audrey Werro ist in der Diamond League eine Klasse für sich. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Mit einer nächsten Fabelzeit gewinnt Audrey Werro in Paris über 800 Meter.
  • Für den Weltrekord fehlen der 22-Jährigen jetzt nur noch 52 Hundertstel.
  • Mit Stabhochspringerin Angelica Moser gewinnt am Sonntag eine zweite Schweizerin.

Audrey Werro kommt dem Weltrekord über 800 m wieder ein Stück näher.

Die 22-jährige Fribourgerin stellt in der Diamond League unter anderem einen neuen persönlichen Rekord, Schweizer Rekord und Meeting-Rekord auf. In Paris läuft Werro die 800 Meter in unglaublichen 1:53,80 Minuten!

Audrey Werro
Audrey Werro jubelt über ihre Fabelzeit. - keystone

Der Uralt-Rekord von Jarmila Kratochvilova aus dem Jahr 1983 ist damit nur noch 52 Hundertstel entfernt. «Es war wunderbar und auch sehr schwierig», sagt Werro nach dem Sieg bei SRF.

«Ich war am Ende des Rennens etwas einsam. Aber es war ein sehr guter Tag. Ich bin sehr glücklich», so die 22-Jährige.

Knackt Audrey Werro den Weltrekord über 800 m?

Bereits vor wenigen Wochen sorgte Werro in Stockholm mit einem neuen persönlichen Rekord für grosses Staunen. In Paris läuft sie nun nochmal 18 Hundertstel schneller.

Werro feiert am Sonntagabend den vierten Sieg in Folge in der Diamond League. Hinter ihr laufen einige weitere Athletinnen persönliche Bestzeiten.

Auch Moser gewinnt in der Diamond League

Für weiteren Schweizer Jubel sorgt später Angelica Moser. Die Zürcher Stabhochspringerin gewinnt das Meeting in Paris mit einem erfolgreichen Versuch über 4,77 Meter ebenfalls.

Angelica Moser
Angelica Moser gewinnt das Meeting der Diamond League in Paris. - keystone

Moser will in der Folge mit 4,90 Metern einen neuen Landesrekord aufstellen. Beim Absprung verliert sie aber den Stab aus den Händen. D

ie Zürcherin prallt gerade noch auf die Matte, verspürt dann aber Schmerzen am Fuss, wie sie zu SRF sagt.

Hürdensprinterin Ditaji Kambundji sagt für den Lauf in Paris kurzfristig ab.

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