Stadt Bern: Pop-up-Eröffnung im Monbijou – Erinnerungen an 2018

Matthias Neuhaus
Matthias Neuhaus

Bern,

In der Stadt Bern eröffnet am Freitag ein neues Sommer-Pop-up – ausgerechnet auf einer Freifläche, die bereits 2018 für Gesprächsstoff sorgte.

Stadt Bern
Bei den Bushaltestellen Monbijou entsteht ein Sommer-Pop-up. - Nau.ch

Das Wichtigste in Kürze

  • Im Monbijou-Quartier eröffnet ein neues Pop-up-Restaurant.
  • Die Fläche zwischen Bus- und Tramhaltestelle stand schon 2018 im Fokus.
  • SP-Politikerin Ursula Wyss lancierte damals dort ein Projekt für mehr Begegnungszonen.

Der Sommer steht vor der Tür, und pünktlich zu den warmen Tagen entsteht im Berner Monbijou-Quartier ein neuer Treffpunkt.

Idee am Küchentisch entstanden

Am Freitag eröffnet auf der freien Fläche bei der Bus- und Tramhaltestelle Monbijou das «Meliano's». Ein Pop-up-Restaurant, eröffnet durch die Berner Baufirma «UB Umbau-Service AG».

Hinter dem Projekt stehen sechs Geschwister um Firmeninhaber Benedikt Brönnimann. «Vom Baugerüst an den Zapfhahn», lautet der Slogan auf der Webseite des «Meliano's».

Die Idee sei am Küchentisch entstanden. Der Name des Pop-ups komme zudem nicht von ungefähr. Meliano heisse der erste Neffe der Familie, steht auf der Webseite weiter.

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In den letzten Tagen wurde im Monbijou-Quartier ein Pop-up-Container installiert. - Instagram/@melianosbar

Ab dem 12. Juni bis am 29. August steht im Monbijou-Quartier ein umgebauter Container – inklusive Holzterrasse.

Das Konzept sei mit regionalen Produkten und Mehrweggeschirr simpel gehalten. Man wolle einen unkomplizierten Treffpunkt für alle bieten, heisst es.

Fläche sorgte 2018 für Gesprächsstoff

Die kleine Grünfläche bei der Haltestelle Monbijou, nicht zu verwechseln mit dem benachbarten Monbijoupark, stand übrigens schon 2018 im Fokus.

Vor acht Jahren lancierte die damalige SP-Gemeinderätin Ursula Wyss ihr Projekt «Pop-up Bern» just auf diesem Platz. Und das im Rahmen einer Medienkonferenz vor Ort.

Besuchst du regelmässig Pop-ups?

Wyss warb für mehr Begegnungsräume in der ganzen Stadt. Ihr Ziel war es, der Bevölkerung öffentliche Räume für kreative Aktionen zu überlassen.

So wurden beim «Monbijou-Dreieck» im Rahmen des Projekts beispielsweise ein Töggeli-Kasten, Tische, Stühle und Pflanzgefässe hingestellt.

Ursula Wyss
Ex-SP-Gemeinderätin Ursula Wyss setzte sich in der Stadt Bern für eine urbane Form von Begegnung ein. (Archivbild) - keystone

Bürgerliche Kreise äusserten nach der Medienkonferenz Kritik. Dieses Vorhaben sei nicht Aufgabe der Stadt. Vielmehr sollten sich Private darum kümmern.

Acht Jahre später wird dies auf der Grünfläche bei der Monbijou-Haltestelle nun zur Realität.

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