Bern: Millionen Franken mit Fernzugriff auf Computer erbeutet

Kantonspolizei Bern
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Die Kantonspolizei Bern verzeichnet seit November des letzten Jahres im ganzen Kanton Bern eine starke Zunahme von Meldungen über «Remote Access Scam».

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hacker (Symbolbild) - keystone

Seit November 2025 stellt die Kantonspolizei Bern eine starke Zunahme von Meldungen über die Betrugsmasche «Remote Access Scam» fest. Die Meldungen betreffen den ganzen Kanton Bern. Beim sogenannten Fernzugriffsbetrug erzeugen Täter ein Bedrohungsszenario, um ihre Opfer unter Druck zu setzen und zu übereiltem Handeln zu bewegen.

Opfer werden zu Installationen von Fernzugriffsoftwares gedrängt

Bei den aktuell gemeldeten Betrugsmaschen kontaktieren die Täterinnen und Täter die Opfer telefonisch und geben sich als Angestellte einer Schweizer Bank, als technische Supportmitarbeitende oder als Polizeifachkräfte aus.

Durch situativ erfundene Geschichten gewinnen sie das Vertrauen der Geschädigten und erhalten via Fernzugriffssoftware (AnyDesk, TeamViewer oder ScreenConnect) Zugriff auf deren Computer beziehungsweise auf das E-Banking. Damit können die Sicherheitssysteme der Banken umgangen werden. Anschliessend werden Gelder vom Konto der Geschädigten auf mehrere Schweizer Konten transferiert.

Im Zeitraum vom November 2025 bis April 2026 konnten die unbekannten Täterschaften so im ganzen Kanton Bern mehrere Millionen Schweizer Franken erbeuten.

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