Bernisches Historisches Museum kann saniert werden

Bern,
Das Bernische Historische Museum (BHM) kann wie geplant saniert werden. Nach dem Kanton und der Burgergemeinde hat nun auch die Stadt Bern der Vorlage klar zugestimmt.

Die Stimmberechtigten hiessen den Beitrag der Stadt Bern in der Höhe von rund 40 Millionen Franken mit 46'286 Ja- zu 9046 Nein-Stimmen gut. Die Stimmbeteiligung betrug 68,6 Prozent, wie die Stadt am Sonntag mitteilte.
Damit ist die politische Debatte um das Grossprojekt abgeschlossen. Der bernische Grosse Rat hatte vergangene Woche grünes Licht gegeben, die Stimmberechtigten der Burgergemeinde Bern bereits im Dezember 2025. Die Gesamtsanierung kostet 120 Millionen Franken, die drei Trägerschaften zahlen je einen Drittel.
Das Ende des 19. Jahrhunderts eröffnete Museum wird erstmals umfassend saniert. Die Arbeiten sollen Mitte 2027 beginnen und rund fünf Jahre in Anspruch nehmen. Während dieser Zeit bleibt das schlossartige Haupthaus für das Publikum geschlossen.
Ganz auf Berner Geschichte verzichten müssen Besucherinnen und Besucher aber nicht: In der grossen Halle des Erweiterungsbaus wird während der Sanierung eine neue Ausstellung gezeigt.
Neben der Erneuerung der Infrastruktur erfährt das Museum auch eine inhaltliche Neuausrichtung. Die veralteten Dauerausstellungen werden komplett ausgeräumt und durch eine zeitgemässe Vermittlung ersetzt. Das Gesamterneuerungsprojekt fällt zeitlich mit dem Aufbau des neuen Museumsquartiers Bern zusammen.





