Brünig: Schlegel tobt und verweigert Handschlag – zurecht?

Werner Schlegel (23) gehört auf dem Brünig zum Quartett der Festsieger. Auf dem Weg zum Triumph kochen beim Toggenburger allerdings die Emotionen hoch.
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Das Wichtigste in Kürze
- Werner Schlegel erleidet auf dem Brünig eine umstrittene Niederlage gegen Jonas Amrhyn.
- Der Ostschweizer verweigert seinem Gegner daraufhin den Handschlag.
- Immerhin: Am Ende darf der 23-Jährige dennoch jubeln.
Beim Brünig-Schwinget kommt es im vierten Gang zu einem umstrittenen Entscheid. Werner Schlegel gerät gegen Jonas Amrhyn zwischenzeitlich in Bedrängnis.
Der Platzkampfrichter gibt das Resultat für den Underdog zunächst nicht. Allerdings wird er von den Kampfrichtern am Tisch überstimmt. Amrhyn schafft die Sensation – sehr zum Unmut von Schlegel.

Der Toggenburger verweigert seinem Gegner den Handschlag und stampft in Richtung Tisch. Wenig später macht er sich vom Acker. Schlegel ist klar der Meinung, dass er nicht mit beiden Schultern im Sägemehl lag.
Wenig später äussert sich der Schwinger im SRF-Interview über die Situation. Schlegel gibt sich dabei gelassen und spricht von einer «unglücklichen Situation». «Ich muss schauen, dass ich gar nicht in diese Situation komme.»

Und weiter: «Über das Resultat möchte ich gar nicht sprechen. Man regt sich kurz auf, aber dann muss es auch erledigt sein.»
Co-Festsieg mit Staudenmann, Orlik und Burger
Am Ende darf der 23-Jährige dann doch noch jubeln. Seine Gänge fünf und sechs gewinnt er. Und weil Fabian Staudenmann und Armon Orlik im Schlussgang stellen, gehört Schlegel zu den Festsiegern. Matthieu Burger komplettiert das Quartett.








