Kollektiv will Bundesplatz dauerhaft für Frauenstreik reservieren

Keystone-SDA Regional
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Bern,

Das Feministische Streikkollektiv Bern fordert eine jährliche Reservierung des Bundesplatzes für den Frauenstreik.

Auch Parlamentarierinnen nahmen am Frauenstreik in Bern teil, darunter die Grünen Nationalrätinnen Irène Kälin (AG), Natalie Imboden (BE), Manuela Weichelt-Picard (ZG) und Sibel Arslan (BS).
Das Kollektiv will den Bundesplatz dauerhaft für den Frauenstreik reservieren. - sda - Keystone/EPA KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA VALLE

Das Feministische Streikkollektiv Bern will den Bundesplatz und die übliche Demonstrationsroute durch die Innenstadt jährlich am 14. Juni für den Frauenstreik reservieren. Die Organisation hat am Donnerstag eine Petition mit rund 9400 Unterschriften an den Gemeinderat überreicht.

Auf diesen Weg soll die feministische Bewegung in Bern auch in Zukunft sicht- und hörbar bleiben, wie das Kollektiv in einer Mitteilung schrieb. Trotz des Engagements vieler Menschen müssten sie jedes Jahr von vorne um Bewilligungen kämpfen, während kommerzielle Veranstaltungen Vorrang erhielten.

Kampf gegen kommerziellen Vorrang

Die gleichlautende Forderung ist derzeit auch im Stadtparlament hängig. Mittels Postulat wollen Parlamentarierinnen von GB/JA den Gemeinderat damit beauftragen, eine jährliche Platzreservation rechtlich und organisatorisch zu prüfen.

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