Madeleine Amstutz schafft den Sprung in den Nationalrat nicht

Keystone-SDA Regional
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Bern,

Seit einem Streit mit ihrer Partei (SVP) tritt die Sigriswilerin Madeleine Amstutz mit einer eigenen Liste an. Der Einzug in den Nationalrat blieb ihr verwährt.

Amstutz
Madeleine Amstutz, Grossrätin des Kantons Bern. - zVg

Die Sigriswilerin Madeleine Amstutz ist nach einem heftigen Streit mit ihrer Partei, der SVP, mit einer eigenen Liste angetreten. Im Frühling 2022 sicherte sie sich im Alleingang ihre Wiederwahl in den Grossen Rat. Der Einzug in den Nationalrat blieb ihr am Sonntag aber verwehrt.

Dazu fehlte Amstutz, die auch zu den Nationalratswahlen wieder mit einer eigenen Liste antrat, schlicht und einfach die Hausmacht einer grossen Partei. Ihre Bürgerliche Stadt-Land-Liste ging mit weiteren Kleinparteien wie der EDU oder den Gruppierungen Massvoll und Aufrecht eine Listenverbindung ein.

In ihrem Stammland, dem Verwaltungskreis Thun, kam Amstutz' Gruppierung auf einen Wähleranteil von 1,7 Prozent. In den übrigen Kreisen lag der Wert unter einem Prozent.

Amstutz nahm die Nichtwahl am Sonntag gelassen. Es sei schade, aber sie habe damit gerechnet, sagte sie der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

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