Mutter kann Nationalratssitz der Tochter nicht erobern

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Bern,

Der Sitz der abtretenden Berner SVP-Nationalrätin Andrea Geissbühler bleibt nicht in der Familie. Sabina Geissbühler Strupler, erreichte zu wenig Stimmen.

geissbühler strupler
Geissbühler-Strupler. - Svp

Nicht in der Familie bleibt der Sitz der abtretenden Berner SVP-Nationalrätin Andrea Geissbühler. Ihre Mutter, Sabina Geissbühler Strupler, erreichte bei den Nationalratswahlen am Sonntag zu wenig Stimmen für ein Mandat in der Grossen Kammer.

Die ehemalige SVP-Grossrätin kam auf fast 70'000 Stimmen. Für eine Wahl in die Grosse Kammer hätte sie aber über 95'000 Stimmen gebraucht.

Sabina Geissbühler-Strupler war von 2005 bis 2006 sowie von 2008 bis 2021 Mitglied des Berner Kantonsparlaments. Dann musste sie wegen einer parteiinternen Amtszeitbeschränkung abtreten.

Weniger Stimmen als andere Nominierte

Sie galt als SVP-Hardlinerin und war im Grossen Rat eine auffällige Figur, die sich nicht scheute, anzuecken. Mitunter fand sie gar in den eigenen Reihen keine Mehrheit für ihre Standpunkte. Auch ihre Nomination für die Eidgenössischen Wahlen 2023 passte nicht allen. Sie erhielt weniger Stimmen als andere Nominierte.

Ihre Tochter Andrea Geissbühler schaffte 2007 die Wahl in den Nationalrat. Auch sie konnte wegen einer parteiinternen Amtszeitbeschränkung nicht wieder zur Wahl antreten.

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