Röntgen im All: Inselspital will Radiologie weltraumtauglich machen

Bern,
Das Inselspital Bern blickt ins All: Mit einer neuen Partnerschaft mit der Charité Berlin will das Spital die Radiologie für den Weltraum fit machen.

Ziel ist es, medizinische Diagnostik für Orte zu entwickeln, an denen sie heute kaum möglich ist, wie das Inselspital am Donnerstag mitteilte.
Im Fokus steht die Entwicklung neuer Technologien für medizinische Untersuchungen unter extremen Bedingungen. Das kann im Weltall sein, wo Schwerelosigkeit herrscht und Platz Mangelware ist, aber auch auf der Erde – zum Beispiel bei Expeditionen in entlegene Gebiete oder in Regionen mit schlechter medizinischer Infrastruktur.
Die Kooperation dafür gehen das Universitätsinstitut für Radiologie des Inselspitals und das Zentrum für Weltraummedizin der Charité Berlin ein. Um die neuen Technologien von der Idee in die Praxis umzusetzen, wird am Standort Bern zudem ein interdisziplinärer Radiologie-Hub aufgebaut.






